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Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: rudi49muenchen (-)
Datum: 25. Juli 2010 15:37

Gibt es so etwas wie ein „zweites Coming Out“? Und meint Coming Out eigentlich nur, dass man sich ANDEREN offenbart, oder AUCH (bzw. vielleicht sogar in erster Linie), dass man SICH SELBST seine sexuelle Orientierung eingesteht, sich zu ihr bekennt?

Und was ist, wenn man selbst sie immer noch nicht ganz versteht, diese „Orientierung“, weil man weder Fisch ist noch Fleisch, weder homo, noch hetero, oder beides zusammen?
Gewiß, es gibt auch dafür ein Wort: Bisexualität. Aber ist das nicht nur ein WORT – beschreibt es mich und meine (Des-)Orientierung wirklich richtig und tiefgehend?
Oh ja, ich habe einiges darüber gelesen, hier im Internet und in verschiedenen Büchern. Stolz beschreiben Männer und Frauen ihre Bi-Sexualität als Bereicherung, als „runde Sache“, als Erweiterung der Möglichkeiten der Liebe und der Lust. Ich aber erlebe es mehr als Verwirrung und innere Zerrissenheit.
Oder ist es eh eine Selbsttäuschung, wenn ich mich als bi bezeichne, Furcht vor der Homosexualität, weil ich mich aufgrund meiner (kath.) Erziehung und uneingestandenen Schuldkomplexe einfach nicht traue, „schwul“ zu sein?
Aber warum verliebe ich mich dann in Frauen und nur in Frauen? Warum liebe ich Johanna, meine Freundin, und würde niemals eine dritte Person in unserer Beziehung dulden oder gar wollen?
Ich habe vor Johanna andere Frauen geliebt, aber immer nur Frauen und immer nur eine gleichzeitig. Ich möchte meine Freundin nicht betrügen, nicht einmal küssen würde ich eine andere Frau. Wenn es da mal hin und wieder eine Versuchung gibt, kann ich mich beherrschen. Aber ich WILL mich nicht (mehr) beherrschen, wenn es um Männer geht!
Ich schiele nach männlichen Gliedern, Beinen und Hintern (ja auch nach netten Gesichtern …), Männerkörper erregen mich halbnackt und nackt. Ich spüre heftiges Verlangen nach erotischen Situationen und intimen Berührungen mit dem eigenen, dem männlichen Geschlecht …
Dabei will ich nichts, was mich zu sehr an die Zärtlichkeit mit einer Frau erinnern würde, also keine Küsse auf den Mund und keine Penetration des Anus. Aber - mit einem Mann zusammen „kommen“, nach visueller, manueller, oraler Stimulation – danach verlangt es mich entsetzlich.

Keine „romantischen Gefühle“ für Männer, keine Liebe, keine „Beziehung“ mit M. , das ist bei mir den Frauen vorbehalten bzw. einer ganz bestimmten Frau, der Johanna.
Aber: unglaubliche Erregung, unermessliches Begehren, unbeschreibliche Wollust von Mann zu Mann.
Ja auch den Sex mit meiner Freundin mag ich, und vorher mochte ich ihn mit andern Frauen, aber er hat da für mich mehr Symbolcharakter: als Gipfel der Zusammengehörigkeit und Nähe, als Zeichen der Liebe.
Dagegen ist es mit Männern pure Körperlichkeit für mich.
Nun ja, Sympathie und Vertrauen sollten schon mit im Spiel sein, aber halt keine „tieferen Gefühle“, keine Sentimentalität, auch keine Treue: Männer begehre ich viele verschiedene …

Meine ersten erotischen Erlebnisse hatte ich zwischen 14 und 18 mit anderen Jungs, also homo… aber harmlos. Nur, was auch andere Buben mit anderen Buben machen: Gucken, anfassen, stöhnen, reiben …
Es war mit schlechtem Gewissen verbunden und mit vielen Ängsten, .. aber wahnsinnig geil.
Ich hielt das für eine rein altersbedingte Notlösung …
Dann hatte ich ein kleines Abenteuer mit einem Mädchen, dann ein richtige Freundin, große Liebe. Ich war völlig verzweifelt, als Susanne Schluss gemacht hat. Dann hab ich einen Kerl verführt. Das hat mich wieder aufgebaut, und ich habe auch andere wieder begehrt. Damals dachte ich das erste Mal daran, dass ich bi sein könnte. Und hatte eine Reihe sehr aufregender Erlebnisse, bis ich 26 war. Dann wieder große Liebe, Heirat, Verdrängung. Dachte das wäre nur eine „Phase“ gewesen, die jetzt vorbei sei. Höchstens mal bei Onanieren an Boys oder Männer gedacht, an meine früheren Erlebnisse.
Jetzt bin ich schon geschieden. Haber eine neue Freundin (s.o.). Aber mich verlangt auch nach dem Sex mit Männern (wobei ich keinen Analsex meine) – und ich will es nicht mehr immer von mir weg schieben, aber auch meine Beziehung nicht gefährden.
Was bedeutet das „Coming Out“ bei dieser Gefühlslage? Erst mal wohl, dass ich mir selbst über sie klar werde. Klar geworden bin, sie – wie eben jetzt – aussprechen kann.
Und dann: dass ich eine Weg finde, dies alles doch noch „unter einen Hut zu bringen“, einen Weg ALLE meine Bedürfnisse zu LEBEN! Oder wäre das doch unmoralisch?

Geht es jemandem ähnlich wie mir? Was soll ich tun?

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Victor (-)
Datum: 26. Juli 2010 16:08

Hallo Rudi,
schön, dass Du hierher gefunden hast und schön Deine Geschichte zu lesen.

Tja, man könnte meinen Dein Leben verläuft im Zick-Zack zwischen Männern und Frauen.

Bei genauerer Betrachtung ist es aber eher das "Männer-Ufer" mit einigen Abstechern auf die "Frauenseite" ...

Dass Du schreibst "eine Beziehung ist NUR EINER einzigen Frau vorbehalten", dann drückst Du dabei aus, was "Dein Kopf" meint, meinen zu müssen ...

Dein Bauch, Dein Körper, Deine Seele will was anderes ...

Ganz ehrlich, nach mehreren BI-Diskussionen bin ich der Überzeugung, dass BI (im landläufigen Sinne) ein Übergangsstadium von Hetero zu Homo ist.

Ich hätte mich vor 15 Jahren als "Stockhetero", vielleicht mit einer winzigkleinen BI-Tendenz bezeichnet. Noch kurz vor meinem CO hätte ich in jedem Fragebogen Hetero oder Bi angekreuzt.

Du bist viel viel weiter auf der Homo-Seite, als ich vor meinem CO jemals war.
Geh' in Dich, schmeiß die Feigheit über Bord, und auch das schlechte Gewissen gegenüber (D)einer Freundin.
Falls sie jemals einen anderen Mann "zwischen die Beine" bekommt, weiß sie, was Du für eine Mogelpackung bist ... ;-D

Ich wünsche Dir Geduld, Kraft und Mut auf dem Weg zu Dir selbst.

Ganz lieben Gruß
Victor

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Maris (-)
Datum: 26. Juli 2010 18:18

Hallo, Rudi,

sieh mal, dann geht es dir wie mir - nur dass ich eine Frau bin. Ich war bis heute (40) nur in Männer verliebt, habe viele von ihnen und viele andere auch begehrt. Aber Frauenkörper finde ich phasenweise viel erotischer als Männer, wobei ich - so wie bi73 - nie das Bedürfnis hatte, einer von ihnen dann auch näherzukommen. Es ist nur die Fantasie da, dass ich mit einer Frau ein intensiveres Empfinden haben würde als mit Männern. Letztens habe ich es dann mal ausprobiert - hatte eine zweistündige Intim-Massage bei einer Frau - und: Ich habe nicht das geringste empfunden ...! Das habe ich nicht wirklich verstanden. Was hat es dann mit der erotischen Anziehung von Frauen auf mich auf sich??? Ich weiß es nicht ...

Die Antworten hier bis jetzt haben mich aber in meiner Meinung bestätigt, dass Bisexualität von den meisten Schwulen verneint wird. Auf eine Frage von Bi73, ob wir glauben, dass es Bisexualität gibt, hatte ich seinerzeit geschrieben, dass sie hier eher die Antwort "Nein" bekommen wird. Daraufhin wurde ich gefragt, wie ich darauf komme ...

Ich kann dir keinen Rat geben, da ich ja selbst auch noch immer im Unklaren bin. Ich persönlich finde es wichtig, offen zum Partner zu sein. Mein Mann weiß Bescheid und steht voll hinter mir, auch wenn ich mir gelegentlich "eine Frau gönnen würde". WObei ich da nach dem Erlebnis der Massage nicht mehr so zugeneigt bin ...

LG Maris

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Victor (-)
Datum: 26. Juli 2010 18:36

Hallo,
ja, ich habe so ähnlich geschrieben wie "bi gibt's nicht".

Allerdings hilft diese Diskussion über "Bi an sich" niemandem.

Ich definiere Bi als gleiches Verlangen gegenüber beiden Geschlechtern. Und das ist mir definitiv weder in der Realität noch in irgendeinem Posting begegnet.

Es war immer so, dass ein Geschlecht für "Partnerschaft", das andere für "Sexuelles Begehren" Stand. Wobei hier oft der GV mit dem "Partnerschafts-Geschlecht" nicht ausgeschlossen ist, soger regelmäßig gepflegt wird.

Ich fand den Sex mit meiner Frau niemals ekelhaft oder schlecht, aber es ist ein himmelweiter Unterschied zu dem Begehren, was ich gegenüber einem Mann empfinde. Das habe ich niemals für (m)eine Frau empfunden.
Dieses Begehren war sehr sehr lange unterdrückt. Zu Anfang war es garnicht da (Hetero???), dann war es sicherlich "nur so schwach" wie das Begehren gegenüber meiner Frau (BI???) und jetzt begehre ich nur noch Männer (Schwul!).

Viele, mit denen ich gesprochen habe, haben diesen BI-Moment erlebt. Aber bei allen hat es sich zu Homo weiterentwickelt. Und auch wenn man den "anderen" Partner noch mag, mit ihm lebt, befreundet ist, sich ggf. sogar ein lebenslanges gemeinsames Leben vorstellen kann, dann ist es immer noch nicht das BI, so wie ich es verstehe.

lg.
Victor



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.10 18:37.

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: donare (-)
Datum: 26. Juli 2010 21:17

hallo rudi,
ich (49) habe deinen beitrag jetzt dreimal gelesen. habe immer wieder gedacht ich hätte ihn selbst geschrieben. ich würde auch victor zustimmen der sagt, dass sich deine geschichte eher nach einer geschichte eines schwulen menschen anhört, anstatt die eines bi-orientierten.
habe die gleichen wünsche, sehnsüchte und ängste. mag auch keinen av, könnte ich mir gar nicht vorstellen. bin selsbt gläubiger katholik. schuldgefühle habe ich schon, aber nicht gegenüber der kirche. ich denke gott hat mich in die welt gestellt, so wie nun mal bin. das problem bin ich letztendlich selbst, d.h. die unfähigkeit zur eigenen annahme. dies ist mir jetzt nach zwei schmerzlichen jahren bewusst geworden. so lange du nicht zu deiner zweiten seite stehst die unweigerlich zu dir gehört werden dich immer selbstzweifel plagen. ich weis die erkenntnis ist einfach gesagt. nur muss es noch vom kopf im bauch ankommen. dieser dreht sich bei mir auch jetzt noch öfter mal um - im wahrsten sinne des wortes, weil es mir immer noch schwer fällt die schwule seite in mir zu akzeptieren. natürlich hätte ich gerne frau und kinder - keine frage - ich hatte auch entsprechende beziehungen - der drang zu männern wurde dann jedoch größer. erst habe ich ihn komplett verdrängt - über jahre. dies führte zu psychsomatischen beschwerden, die ich sogar stationär behandeln lassen musste. jetzt geht es mir etwas besser -a ber der weg ist sicherlich noch lang. andere sagen ist doch kein ding, dann bist du ebend schwul - viele hatten es eh geahnt. ich habe mich jetzt nur meinen besten freunden und freundinnen geoutet, die gott sei dank, alle kein problem damit hatten. irgendwann hoffe ich es novh meinen vater erzählen zu können - habe aber natürlich enorm angst - nach dem motto "eh papa - weis du, dass dein 49järiger sohn schwul ist" - ist für mich im augenblick nich denkbar.
schlimmer finde ich bei mir, dass ich schon nicht mehr ín den urlaub fahre, weil ich angst vor entdeckung habe - ich weis klingt blöd - ist aber so. muss mich dann mit irgendwelchen aussreden rechtfertigen, habe zur zeit aber auch kaum jemand, der mitfahren könnte. um so wichtiger finde ich diese seite. ich bin froh als älterer schwule hier mal etwas von mir preis geben zu dürfen.
ich wünsche dir auf jeden fall auch den mut zu dir selsbt zu stehen.
ach ja, ich selbst komme aus OWL und wohne zwischen paderborn und kassel - falls es vielleicht jemanden interessiert. würde mich natürlich über eine mail freuen - hier auf ´m dorf kann es machmal sehr einsam sein - aber das wäre sicherlich eines neues thema - demnächst dann mehr
alle gute
donare

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Thomas (-)
Datum: 28. Juli 2010 07:51

Und dann: dass ich eine Weg finde, dies alles doch noch „unter einen Hut zu bringen“, einen Weg ALLE meine Bedürfnisse zu LEBEN! Oder wäre das doch unmoralisch?

wenn man rudi49muenchen oder rudi49muc googelt erübrigt sich die moral frage.

@ maris

"Die Antworten hier bis jetzt haben mich aber in meiner Meinung bestätigt, dass Bisexualität von den meisten Schwulen verneint wird."

ist schön wenn sich hier ein gesunder Durchschnitt wiederfindet, aber die Meinung der "meisten Schwulen" wirst du hier nicht finden.

"hatte eine zweistündige Intim-Massage bei einer Frau - und: Ich habe nicht das geringste empfunden ...!"

alle Achtung, finde ich bemerkenswert sich so Mutig auszuprobieren. Nimm den softeren normalen Weg, Flirten, Freundschaft, verliebt sein, ...mit einer Frau die du dir aussuchst, die du sympathisch und attraktiv findest.

"Es ist nur die Fantasie da, dass ich mit einer Frau ein intensiveres Empfinden haben würde als mit Männern."

bist du beim Sex mit Mann zufrieden?

Gruß
Thomas



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.10 08:17.

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Victor (-)
Datum: 28. Juli 2010 11:24

Oha (...)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.10 11:27.

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Maris (-)
Datum: 28. Juli 2010 12:47

Lieber Thomas,

tja, das mit dem Flirten und Verlieben ist so eine Sache - ich verliebe mich nun mal nur in Männer und flirte auch nur mit ihnen - Frauen interessieren mich nur körperlich (wenn überhaupt) und natürlich als gute Freundinnen. Das wars aber auch schon, da ist noch nie der Wunsch nach mehr gewesen.

Ja, Sex mit meinem Mann macht mir Spaß, ich komme auch fast immer - aber ich denke immer, da müsste noch mehr rasendes Begehren sein ...

LG Maris

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Thomas (-)
Datum: 28. Juli 2010 14:34

Hallo Maris,

hast du eine beste Freundin?
was du schreibst erinnert mich an meine beste Freundin. Im zuge meines outings hat sie sich mir offenbart das sie eine Zeit lang Intim mit einer Freundin war. Sie fand es toll, aber die Frage nach Bi oder Homo stellt sie sich nicht. Es war für sie ein spannendes sexuelles Erlebnis mit einer vertrauten Frau, fertig.
Warum versucht du dich zu kategorisieren? Genieß deine Offenheit

Du bist nicht nur Ehefrau und Mutter, du bist vor allem "Frau" und liebe kann man nur verteilen wenn man selber auch egoistisch ist. Mit der Einstellung kannst du dich viel besser selber Erfahren.
Ich find dich klasse, weil du mit deinem Mann offen redest und weil du mehr möchtest als das was du hast. Das ist der beste Weg sich in der Rolle "Familie" nicht einzusperren. Am Ende leben da zwar alle zusammen, aber trotzdem jeder für sich alleine.

Liebe Grüße
Thomas

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Rudolf (-)
Datum: 29. Juli 2010 20:02

@ Thomas mit dem googeln hast Du recht, und unser Thread Eröffner hat sich ja auch nicht wieder gemeldet.

Ansonsten fühle ich mich doch hier Forum sehr einsam, denn die, die gute Erfahrungen, mit einer Dreierbeziehung gemacht haben, schreiben hier nicht. Eher immer die Problemfälle. Man unterstellt meiner Frau dass sie leiden würde, sie selbst sagt dass das nicht der Fall ist. Im Gegenteil wenn sie merkt, dass wir mein Freund und ich einige Zeit keinen Kontakt hatten. Fragt sie nach was mit ihm ist. Und gibt mir auch den nötigen Freiraum für Treffen Kontakte usw. Auch ist sie nicht eifersüchtig, nur muss ich die Aufmerksamkeit, die ich ihm schenke auch ihr geben. Ich würde mich freuen wenn sich andere melden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Durch meine Arbeit in einem Schwulenverband weiss ich dass es Paare gibt, die diese Balance versuchen.
LIebe Grüße Rudolf

Re: Coming Out? Bisexualität? Was bin ich und was kann/darf ich tun?
geschrieben von: Thomas (-)
Datum: 30. Juli 2010 03:01

Hallo Rudolf,

"Man unterstellt meiner Frau dass sie leiden würde, sie selbst sagt dass das nicht der Fall ist."

ich finde es ist eine grandiose Leistung von euch dreien und macht Freude so etwas zu lesen. Das hat was buntes.
Bei zweien gibt es mal Konflikte, bei dreien sicher auch. Man kann es sich halt schwer Vorstellen, bei einer Dreiecksbeziehung ist es griffiger. Bei euch dreien bist du der Mittelpunkt, vom Gefühl her würde ich vermuten das es nicht deine Frau, sondern dich am meisten Energie kostet für euch den passablen Weg zu finden und zu erhalten?
Aber wenn du schreibst das ihr zusammen gut klar kommt, was gibt es da zu zweifeln?

Liebe Grüße
Thomas



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